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Grüne Renditen für Gewinner

Aktualisiert: 12. Okt. 2021

Die Rendite einer Photovoltaik-Anlage kann variieren – wie bei jeder anderen Art von Investition. Sie beruht auf unterschiedlichen technischen und umweltbedingten Faktoren.


Ein wesentlicher Eckpfeiler Ihres Investments ist die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz garantierte Vergütung, die für den erzeugten Strom gezahlt wird.


Aber es gibt noch weitere wissenswerte Aspekte – und Gewinnmöglichkeiten …



Kupfer statt Aluminium


Die technische Ausführung ist das Fundament. Sie hat unmittelbaren Einfluss auf den Ertrag und damit auf die Rendite einer Photovoltaikanlage.


Hochwertige Qualität in jedem Detail des Anlagenbaus und in der Wahl der Materialien macht nicht nur hinsichtlich der erzeugten Strommenge einen erheblichen Unterschied aus. Mehr noch: Langfristig bleiben werden hohe Reparaturkosten ebenso vermieden wie unnötiger finanzieller Aufwand für den Austausch von Bauteilen.


Ein Beispiel hierfür ist der Einsatz von Kupfer- statt Aluminiumkabeln. Es empfiehlt sich also, nicht nur die Kosten je Kilowatt-Peak zu kalkulieren, sondern genau darauf zu schauen, wie sich die Qualität Ihrer Photovoltaik-Anlage langfristig auf die Bilanz auswirkt.


Wie hoch sind die Nebenkosten?


Der Aufwand für Verwaltung, Wartung, Reinigung und Versicherung wird je Kilowatt-Peak (kWp) angegeben, vergleichbar einer vermieteten Eigentumswohnung, deren Nebenkosten stets pro Quadratmeter berechnet werden.


Sämtliche Kostenpunkte eingerechnet, liegen die jährlichen Aufwendungen je kWp bei circa zwölf bis 14 Euro. Das entspricht einer Reduzierung der Rendite um etwa einen Prozentpunkt.


Schatten, Schmutz und Schnee


Steht die Anlage an einem Standort mit geringerer Sonneneinstrahlung, wird naturgemäß weniger Strom erzeugt. Wie hoch die Einstrahlungswerte am jeweiligen Standort sind, lässt sich in sogenannten Einstrahlungskarten abgelesen. Allerdings sind nicht nur die direkten Einstrahlungswerte relevant. Auch potentielle Faktoren wie Verschattung, Verschmutzung oder Schneefall müssen berücksichtigt werden.



Eine Anlage, zwei Gewinner


Photovoltaikanlage können als sogenannte Volleinspeiser- oder Überschusseinspeiseranlagen betrieben werden.


Volleinspeiseranlagen geben den gesamten produzierten Strom ins öffentliche Netz. Der Ertrag basiert auf dem durch das EEG garantierten Strompreis.


Überschusseinspeiseranlagen verkaufen einen Teil des erzeugten Stroms an Abnehmer. Beispielsweise an Gewerbebetriebe, die in dem Gebäude tätig sind, auf dessen Dach die Anlage betrieben wird.


Der Abnehmer zahlt bei dieser Lösung in aller Regel einen deutlich niedrigeren Strompreis als für den Strombezug aus dem öffentlichen Netz. Der Anlagenbetreiber hingegen erhält für seinen Strom eine bessere Vergütung als den laut EEG garantierten Satz: eine Win-Win-Situation.


Überschusseinspeiseranlagen sind aufgrund der aufwendigeren technischen Voraussetzungen in der Errichtung teurer. Dennoch liegt die Rendite einer Überschusseinspeiseranlage in aller Regel über der einer Volleinspeiseranlage.


Was steht unter dem Strich?


Da die endgültige Rendite von wechselnden örtlichen Faktoren wie der Sonneneinstrahlung, der Verschattung und der Art der Anlage abhängt, ist eine pauschale Aussage nicht möglich. Unter Berücksichtigung aller Parameter liegt die durchschnittliche Ertragsrendite einer Photovoltaik-Anlage vor Kosten bei 6 Prozent bis 7,5 Prozent pro Jahr.




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