Aktualisiert: 4. März

Auch wenn das ungenutzte Potenzial noch immer riesig ist: Photovoltaikanlagen auf Dächern von Wohnhäusern und Gewerbeanlagen sind längst nachhaltig etabliert. Die Investition in Photovoltaik wird immer beliebter.


Aber welche tatsächliche Bedeutung haben Photovoltaik-Anlagen für den Klimaschutz? Wie deutlich tragen sie dazu bei, den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 zu reduzieren?


In Deutschland werden seit 2018 rund 40 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen. Alleine die Energie aus Photovoltaik-Anlagen kann an sonnigen Tagen bis zu 45 Prozent des Stromverbrauchs bundesweit decken. An Sonntagen und Feiertagen sind es durch den Wegfall des Strombedarfs aus Industrie und Gewerbe sogar bis zu 60 Prozent.


Bereits im Juni 2019 war Solarstrom in Deutschland erstmals der größte Stromlieferant – noch vor Windkraft und Braunkohle. Im Jahresdurchschnitt 2019 trug die Photovoltaik einen Anteil von rund 20 Prozent zur Stromversorgung bei.



Sonnenenergie macht unabhängig

Um die deutschen Klimaziele erreichen zu können, ist nicht nur der Ausbau der Erneuerbaren Energien durch Photovoltaik-Anlagen, Biomasse, Wasser- oder Windkraft nötig. Es müssen auch Abhängigkeiten in der Energieversorgung vermieden werden.


Gas und Öl aus anderen Ländern bedeuten nicht nur enorme Ausgaben, sondern auch eine Finanzierung autoritärer Regime. Im Wechsel auf erneuerbare Energien bietet sich also auch die Chance, politisch und ökonomisch unabhängig zu werden – für den Staat, aber auch für jeden Einzelnen.



24 Millionen Tonnen CO2 weniger

Um den Ausstoß von CO2 ausgleichen und die extremen Klimafolgen einschränken zu können, müssen wir handeln. PV-Anlage gehören zu den bedeutendsten Säulen der nachhaltigen Stromerzeugung.


Alleine in Deutschland wurden 2017 laut Berechnungen des Frauenhofer-Instituts für Solare Energiesysteme rund 24 Millionen Tonnen CO2 durch den Einsatz von Photovoltaik vermieden.


Hinzu kommt: Die deutsche Energiepolitik hat eine hohe internationale Relevanz: Vielen Ländern dient sie als Vorlage für eigene Fördermaßnahmen zum Ausbau der erneuerbaren Energien.



Das Eis schmilzt weg

Die Wissenschaft hat schon seit langem den Nachweis erbracht, dass der durch uns Menschen erzeugte CO2-Ausstoß Klima in globalem Ausmaß gefährdet.


  • Die globalen Durchschnitts-Temperaturen steigen messbar seit Jahrzehnten

  • Das Eis an den Polen schmilzt sichtbar ab

  • Gemessen werden unablässig neue Hitzerekorde: über 40 Grad 2019 in Deutschland, über 23 Grad in Grönland 2021

  • Aus den Temperaturschwankungen resultieren Unwetter jeglicher Art, von Überflutungen bis Dürreperioden


Dein Anteil macht den Unterschied

Auch ohne eigenes Investment kann man Teil dieser rundum nachhaltigen Energieerzeugung werden. Beispielsweise durch die Vermietung einer Dachfläche. Privathaushalte können auf diese Weise ebenso ihren Beitrag leisten und durch die gesetzlich garantierten Vergütungen als Erzeuger profitieren wie Firmen, Industriebetriebe oder Landwirte.


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